Das Bundesamt für Landwirtschaft arbeitet an der Agrarreform AP 2030, und der Schweizer Bauernverband hat dringend geforderte Maßnahmen vorgestellt. Die Hauptziele: Stärkung der ökonomischen Nachhaltigkeit, Verbesserung der Ernährungssicherheit und Reduzierung des bürokratischen Aufwands. Inmitten dieser Entwicklungen leidet die Milchproduktion unter drastischen Preissenkungen, die die Produktionskosten nicht decken.
Trotz einer stabilen langfristigen Perspektive stehen die Milchproduzenten vor einer Herausforderung durch Überproduktion und internationalen Druck auf den Markt. Der Bauernverband fordert die Branche auf, aktiv zu werden: Milchbetriebe sollten ihre Produktionsmengen drosseln, während die Verarbeitungskapazitäten voll ausgeschöpft werden müssen, um haltbare Produkte herzustellen. Auch der Detailhandel wird in die Pflicht genommen, um die Vernichtung von Schweizer Milch zu verhindern. Der Vorstand erwartet kurzfristige Anpassungen vom Bundesrat, um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen.