Auf der Neujahrsmedienkonferenz des Schweizer Bauernverbands (SBV) in Meikirch stehen die Herausforderungen für 2026 im Fokus! Zentrale Themen sind die Agrarpolitik 2030, das geplante Entlastungspaket und die umstrittene Abstimmung zur Ernährungsinitiative im Herbst. SBV-Direktor Martin Rufer kritisiert die Initiative scharf: „Das ist eine Zwängerei und Utopie!“ Um die selbst gesetzten Ziele zu erreichen, wären drastische Maßnahmen nötig, die die Lebensmittelproduktion in der Schweiz gefährden könnten.

Zudem wird ein Blick auf die internationalen Handelsabkommen geworfen. Während der Deal mit den USA akzeptabel sei, sieht SBV-Präsident Markus Ritter beim Mercosur-Abkommen massive Probleme. Die darin enthaltenen Kontingente könnten schädliche Auswirkungen auf die Schweizer Landwirtschaft haben. Er betont auch die Bedeutung der Landwirtschaft im Jahr 2026, das sowohl das internationale Jahr der Weiden und Hirten als auch der Landwirtinnen sein wird. Aktivitäten hierzu sind bereits in Planung!