Der Bundesrat hat heute die Agrarpolitik 2030 (AP2030) vorgestellt, und die Nachrichten sind explosiv: Die Zahlungsrahmen für die Landwirtschaft sollen drastisch gekürzt werden! Dies kommt einer eisernen Sparübung gleich und lehnt die vom Parlament festgelegten Vorgaben kategorisch ab. Mit einem massiven Einsparziel von 750 Millionen Franken unter dem aktuellen Finanzrahmen wird die AP2030 de facto zur Farce.

Die Landwirtschaft steht vor einer düsteren Zukunft, da die ohnehin unzureichenden Einkommen weiter verschlechtert werden. Es ist unverständlich, dass die Regierung nicht bereit ist, die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen, während die Ausgaben für die Landwirtschaft über 25 Jahre hinweg stabil blieben. Im Angesicht eines 80-prozentigen Anstiegs der Bundesausgaben fordert der Schweizer Bauernverband (SBV) eine angemessene Entschädigung für die zusätzlich geforderten Leistungen und einen Ausgleich für die Teuerung. Die Wut und Besorgnis sind groß – die Landwirte rufen nach Unterstützung!