Cyber-Angriffe dominieren auch 2026 die Unternehmensrisiken und belegen weltweit unangefochten den ersten Platz im Allianz Risk Barometer. 42 Prozent der Befragten halten Cyber als das größte Risiko, während in der Schweiz sogar 58 Prozent dies bestätigen. Künstliche Intelligenz (KI) hat einen dramatischen Sprung gemacht und belegt nun den zweiten Platz in den Risikolisten – ein Anzeichen für die wachsenden Bedenken über die komplexen Herausforderungen, die diese Technologie mit sich bringt.
Die Auswirkungen geopolitischer Risiken auf Lieferketten sind ebenso besorgniserregend. Veränderungen in der Gesetzgebung rangieren jetzt auf Platz 4 rund um den Globus, während Betriebsunterbrechungen, die lange Zeit in den Top 2 waren, auf Platz 3 zurückfallen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen kämpfen gegen die ständige Bedrohung durch Cyberkriminalität und sehen sich einem erhöhten Druck gegenüber. Mit der rasanten Entwicklung von KI und deren tiefgreifenden Auswirkungen auf Geschäftsprozesse glauben fast die Hälfte der Beteiligten, dass diese Technologie mehr Chancen als Risiken birgt, während ein Fünftel skeptisch bleibt.