Eskalation der Unterdrückung: Erzbischof aus Gefängnis spricht aus!

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Erzbischof Galstanyan aus Armenien warnt aus dem Gefängnis vor staatlicher Repression gegen die Armenisch-Apostolische Kirche.

Erzbischof Galstanyan aus Armenien warnt aus dem Gefängnis vor staatlicher Repression gegen die Armenisch-Apostolische Kirche.
Erzbischof Galstanyan aus Armenien warnt aus dem Gefängnis vor staatlicher Repression gegen die Armenisch-Apostolische Kirche.

Eskalation der Unterdrückung: Erzbischof aus Gefängnis spricht aus!

In einem alarmierenden Signal für die Armenisch-Apostolische Kirche besucht Christian Solidarity International (CSI) den inhaftierten Erzbischof Bagrat Galstanyan in Armenien. Der Druck auf die Kirchenführung wächst, nachdem Premierminister Nikolai Pashinyan angekündigt hat, das Oberhaupt der Kirche, Katholikos Karekin II., durch eine staatlich ausgewählte Person zu ersetzen. Dies wird als Teil einer gefährlichen Kampagne gegen die Kirche betrachtet, die als Stimme für die nationalen Interessen Armeniens gilt.

Zusätzlich zu den Repressionen gegen die Kirche steht die Situation in Bergkarabach im Mittelpunkt. Nach einem verheerenden Angriff Aserbaidschans im September 2023 wurden rund 120.000 armenische Christen vertrieben. Die Armenische Kirche unterstützt weiterhin das Rückkehrrecht dieser Vertriebenen, was von hochrangigen aserbaidschanischen Beamten als „Hindernis für den Frieden“ bezeichnet wird. Nationalrat Erich Vontobel erinnert daran, dass das Thema Bergkarabach nicht abgeschlossen ist, solange die Vertriebenen nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Währenddessen sendet die christliche Gemeinschaft in Deutschland eine Botschaft der Solidarität an die Kirche in Armenien, während Papst Leo XIV. den rechtmäßigen Führer der Kirche anerkannt hat.