Die Finanzkommission des Nationalrates plant, die Landwirtschaft erneut finanziell zu belasten, und das trotz stabiler Beiträge zur Staatskasse über viele Jahre hinweg. Während der Ständerat für andere Entscheidungen plädiert hat, sieht die Kommission neue Zolleinnahmen vor, was der Schweizer Bauernverband als gangbaren Weg ansieht. Allerdings bleibt die Kommission auch bei den umstrittenen Sparmaßnahmen des Bundesrates: Über 225 Millionen Franken sollen von der Landwirtschaft zur Finanzierung des Entlastungspakets kommen.

Das stößt auf heftige Kritik der Bauernfamilien, die anmerken, dass diese Forderungen in einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage nicht tragbar sind. Der Bauernverband macht unmissverständlich klar: Zollkonzessionen im Rahmen des Mercosur-Abkommens und Sparmaßnahmen für die Landwirtschaft sind schlichtweg unvereinbar. Die Diskussion um die Finanzen der Landwirtschaft spitzt sich zu!