Gewaltsame Gewerkschaftsaktionen überschattet Verhandlungen im Bauwesen
Trotz gewaltsamer Proteste in Aargau, Basel und Bern verhandelt der Schweizerische Baumeisterverband weiter mit Gewerkschaften um den LMV.
Gewaltsame Gewerkschaftsaktionen überschattet Verhandlungen im Bauwesen
In Aargau, Basel und Bern haben aggressive Gewerkschaftsaktionen den heutigen Verhandlungstag zum neuen Landesmantelvertrag (LMV) überschattet. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) verurteilt die Gewalttaten und Einschüchterungen aufs Schärfste und fordert eine verbindlichere Regelung der Friedenspflicht. Trotz dieser Vorfälle setzen die Verhandlungen fort. Um einen raschen Abschluss zu erreichen, sollen in den kommenden Tagen weitere verlängerte Verhandlungsrunden stattfinden.
Der SBV lehnt Gewalt und Störungen des Bauablaufs strikt ab und verweist auf die Verantwortung der Gewerkschaften Unia und Syna, deren aggressive Rhetorik die Situation aufgeheizt habe. In den aktuellen Gesprächen wurden bereits Fortschritte erzielt, unter anderem bei der Eingruppierung von Abschlüssen und dem Kündigungsschutz für Gewerkschaftsfunktionäre. Zusätzlich soll ein individuelles Langzeitkonto zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen werden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Montag angesetzt, während vorher technische Sitzungen stattfinden werden, um wichtige Aspekte zu klären.