Industrie-Abwanderung: 73 % setzen auf Standorte im Ausland!

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Eine aktuelle Studie von Simon-Kucher zeigt: 73 % der energieintensiven Unternehmen verlagern Investitionen ins Ausland, was die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.

Eine aktuelle Studie von Simon-Kucher zeigt: 73 % der energieintensiven Unternehmen verlagern Investitionen ins Ausland, was die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.
Eine aktuelle Studie von Simon-Kucher zeigt: 73 % der energieintensiven Unternehmen verlagern Investitionen ins Ausland, was die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.

Industrie-Abwanderung: 73 % setzen auf Standorte im Ausland!

Fast drei von vier energieintensiven Unternehmen in Deutschland werden ihre Investitionen ins Ausland verlagern! Laut der aktuellen Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie 2025 haben 73 Prozent der befragten Konzerne vor, ihre Produktion in andere europäische Länder oder sogar auf andere Kontinente zu verschieben. Besonders dramatisch ist die Situation bei den Produzenten von Basischemikalien: Hier plant sogar jeder dritte Betrieb, den Kontinent zu verlassen. Der Hauptgrund? Die sprunghaft ansteigenden Energiepreise, die 97 Prozent der Unternehmen als den entscheidenden Standortfaktor ansehen.

Regulatorische Unsicherheiten und endlose Genehmigungsverfahren stellen für 43 Prozent der Firmen die größten Hürden dar, um CO2-arme Energie zu erzeugen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Nachhaltigkeit für die Mehrzahl der Unternehmen Teil ihrer Strategie. Doch während 88 Prozent Nachhaltigkeit als Kernstrategie betrachten, gelingt es nur wenigen, daraus greifbare Erfolge zu erzielen. Dürfte Deutschland zukünftig sein industrielles Standbein verlieren? Experten warnen: Wenn sich die Bedingungen nicht schnell verbessern, könnte es düster für den Wirtschaftsstandort Deutschland aussehen!