Klimagerechtigkeit in Gefahr: COP30 enttäuscht bei Finanzierung!
Bei der COP30 in Belém setzte die Zivilgesellschaft ein Zeichen für Klimagerechtigkeit, während der Klimaschutz stagnierte.
Klimagerechtigkeit in Gefahr: COP30 enttäuscht bei Finanzierung!
Die COP30 in Belém war ein spannendes Treffen, das als „COP der Wahrheit und der Implementierung“ bezeichnet wurde. Trotz der Erfolge in den Bereichen Finanzen und Transparenz blieben die großen Fragen des Klimaschutzes unbeantwortet. David Knecht von der Fastenaktion hebt hervor, dass die Verhandlungen einen Mechanismus für einen gerechten Übergang zur klimafreundlichen Wirtschaft verankern konnten, aber einfache Lösungen für den Ausstieg aus fossilen Energien und gerechte Klimafinanzierung blieben aus.
Die Zivilgesellschaft äußerte lautstark ihre Bedenken, während die indigenen Völker, vertreten durch Tipuici Manoki, mehr Mitspracherecht forderten. Auf den Philippinen tobten währenddessen zwei Taifune, die die Notwendigkeit einer effektiven finanziellen Unterstützung für die von der Klimakrise Betroffenen verdeutlichten.
Trotz dieser Herausforderungen sah die COP30 keine ambitionierten Finanzierungsziele vor. Besonders die Schweiz wird aufgefordert, ihren gerechten Beitrag zur globalen Klimafinanzierung zu leisten. Bettina Dürr betont, wie entscheidend finanzielle Mittel für den Fortschritt im Klimaschutz sind. Es wird klar, dass auf dem langen Weg zu einer klimagerechten Welt noch viel zu tun bleibt, um die dringend benötigten sozialen Klimamaßnahmen umzusetzen.