Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat am Dienstag, den 27. Januar 2026, einen wichtigen Schritt zur Stärkung der nationalen Sicherheit gemacht. In ihrer Sitzung verabschiedete sie den Bericht zur Ratifikation des Zusatzprotokolls zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung des Terrorismus, das nun dem Landtag vorgelegt wird. Mit dieser Ratifikation soll nicht nur die Sicherheit innerhalb des Landes erhöht, sondern auch ein entscheidender Beitrag zur Bekämpfung von Terrorismus in Europa geleistet werden.
Das ursprüngliche Übereinkommen von 2005 verpflichtet die Vertragsstaaten, nicht nur tatsächliche Terrorakte zu bestrafen, sondern auch Handlungen zu sanktionieren, die zu solchen Straftaten führen können. Dieses wurde bereits 2016 von Liechtenstein ratifiziert. Interessanterweise sind die neuen Bestimmungen des Zusatzprotokolls bereits in der bestehenden Gesetzeslage des Landes verankert, sodass keine gesetzlichen Anpassungen erforderlich sind. Liechtenstein zeigt sich erneut als verlässlicher Partner im europäischen Sicherheitsverbund.