Zehn Länder der FIT-Partnerschaft – Costa Rica, Island, Liechtenstein, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, Ruanda, Singapur, Schweiz und Uruguay – haben am 16. März eine wichtige Ministererklärung zur Stärkung des regelbasierten Handelssystems verabschiedet. Das Treffen fand virtuell statt und wurde von Liechtensteins Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni geleitet. Diese Erklärung kommt vor der 14. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO), die vom 26. bis 29. März 2026 in Yaoundé, Kamerun, stattfinden soll.
Die Minister betonten die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie der Stärkung der WTO-Rechtsarchitektur und der Verhinderung von digitalen Handelshürden. Dabei wurde ein Moratorium auf Zölle für elektronische Übertragungen vorgeschlagen. Die FIT-Partnerschaft sieht die Erklärung als ersten Schritt in einen umfassenden Reformprozess, um effiziente Entscheidungsprozesse innerhalb der WTO zu entwickeln. Ziel ist es, das multilaterale Handelssystem zukunftsfähig und anpassungsfähig zu gestalten. Die Partnerländer hoffen, dass ihre gemeinsamen Anstrengungen zu konkreten und positiven Ergebnissen bei der bevorstehenden WTO-Ministerkonferenz führen werden.



