Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat am 20. Januar 2026 das Mandat für Verhandlungen zu einem neuen Handelsabkommen mit den USA beschlossen. Dies folgt auf eine rechtlich unverbindliche Absichtserklärung vom 14. November 2025, die das Land zusammen mit der Schweiz unterzeichnet hat. Zollerleichterungen für Exporte in die USA werden damit auf 15 % gedeckelt, insbesondere für Halbleiterprodukte und Flugzeugteile.

Eine interministerielle Delegation, geleitet vom Amt für Auswärtige Angelegenheiten, wird die Gespräche führen, die Themen wie Warenverkehr, Zolltarife, Dienstleistungen und digitalen Handel umfassen. Diese Verhandlungen sind entscheidend, um die bereits erzielten Vereinbarungen der Absichtserklärung in ein rechtlich verbindliches Handelsabkommen zu überführen. Liechtenstein wird dabei strikte verfassungsrechtliche und völkerrechtliche Verpflichtungen wahren.