Am 9. April 2026 fand die 10. ordentliche Generalversammlung der mooh Genossenschaft in Rothenthurm statt. Mit 240 Teilnehmern war die Versammlung gut besucht, und das zentrale Thema war das anspruchsvolle Geschäftsjahr 2025, das von rekordhohen Milcheinlieferungen, sinkendem Absatz und internationalem Preisdruck geprägt war. Präsident Martin Hübscher berichtete von strategischen Anpassungen, um die Wertschöpfung für die Mitglieder langfristig zu sichern. Kritische Stimmen der Produzenten zeigten jedoch ein starkes Missfallen über die mangelnde Solidarität innerhalb der Branche.

Die Delegierten beschlossen eine Resolution an die Schweizer Milchproduzenten (SMP) und die Branchenorganisation Milch (BOM) zur gerechten Verteilung der Lasten im Markt. Beschwerden über eine ungleiche Belastung, bei der mooh überproportional die Kosten der Marktentlastung trägt, häuften sich. Die Genossenschafter forderten eine uniforme Beteiligung aller Milchproduzenten und klare Richtlinien der BOM, um die Stabilität auf dem Milchmarkt zu gewährleisten. Die Situation wird als äußerst besorgniserregend empfunden, da die Wertschöpfung dadurch massiv gefährdet wird.

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