Die Delegiertenversammlung 2026 der Schweizer Milchproduzenten hat wichtige Weichen für mehr Stabilität im Milchmarkt gestellt. Präsident Boris Beuret zeigte sich in seiner Eröffnungsrede optimistisch und betonte die Fortschritte des vergangenen Jahres, insbesondere die Annahme einer Motion zur Stärkung der Milchproduktion in der Schweiz. Um eine langfristige Stabilität zu gewährleisten, soll ein neues System entwickelt werden, das Produktion und Verarbeitung besser aufeinander abstimmt, mit Lösungen, die bis zum Herbst erwartet werden.

Trotz Herausforderungen im Markt gibt es positive Nachrichten: Der Marketingleiter Stefan Arnold berichtete von einer steigenden Nachfrage nach Milch und Milchprodukten, insbesondere bei jüngeren, gesundheitsbewussten Konsumenten. Die Delegierten genehmigten zudem die unveränderten Marketingbeiträge für die Interessenvertretung von Milch und Käse. Zudem gab es Wahlen im Vorstand, in dem nun zwei neue Mitglieder und ein neuer Suppleant vertreten sind. Klar geäußerte Erwartungen der Delegierten in Bezug auf PFAS und Themen wie Solidarität und Transparenz runden die Versammlung ab.