In einer entscheidenden Präsentation in Cortina d’Ampezzo haben der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) und das Allianz Zentrum für Technik (AZT) ein neues Sicherheitskonzept für den Bobsport vorgestellt. Dieses Konzept, das vor den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina enthüllt wurde, beinhaltet zwei bahnbrechende Systeme: das HIP (Head Impact Protection) zur Reduzierung von Kopfverletzungen und das PASS (Passive Athlete Safety System), das vor allem den Bremser und zweiten Anschieber im Bob schützt.
Das innovative HIP-System schützt den Kopf der Athleten und zielt darauf ab, direkte Einwirkungen bei Stürzen zu minimieren. Die Sicherheitszelle des Bobs bietet zudem Schutz für die Insassen. Das PASS-Gurtsystem sorgt dafür, dass insbesondere der Bremser, der während eines Sturzes besonders gefährdet ist, sicher im Schlitten gehalten wird – eine Entwicklung, die Tests in Altenberg bereits erfolgreich bestanden hat. Die Systemeinführungen sind für bis spätestens Mitte 2028 geplant und sollen den Wettkampfsport revolutionieren, um die Sicherheit der Athleten deutlich zu erhöhen.