Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat beschlossen, Verkaufs- und Tauschverhandlungen für landeseigene Immobilien vorerst abzubrechen. Dieser Schritt kommt nach einer Überprüfung der aktuellen Rahmenbedingungen, die seit 2015, als der ursprüngliche Auftrag erteilt wurde, deutlich verändert haben. Die Bedeutung solcher Liegenschaften als strategische Reserveflächen und potenzielle Tauschobjekte für zukünftige Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte hat zugenommen.
Im Rahmen einer neuen Liegenschaftsstrategie wird die Regierung sich intensiv mit der zukünftigen An- und Verkaufsstrategie von staatlichen Immobilien beschäftigen. Bis die Strategie abgeschlossen ist, wird die Regierung bei Veräußerungen von landeseigenen Liegenschaften vorsichtig vorgehen, um den aktuellen Bedarf und die langfristige Bedeutung dieser Objekte zu berücksichtigen.



