Schweiz drängt auf Ausstieg aus fossilen Energien – Taten jetzt gefragt!

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Auf der COP30 zeigen ölreiche Länder und Industrienationen wenig Bereitschaft zur Unterstützung ärmerer Staaten im Klimaschutz.

Schweiz drängt auf Ausstieg aus fossilen Energien – Taten jetzt gefragt!

In der kürzlich veröffentlichten Abschlusserklärung der COP30 wurde der Ausstieg aus fossiler Energie nicht konkretisiert, trotz der Unterstützung von über 80 Ländern, darunter auch die Schweiz. Die ölreichen Staaten verhinderte einen klaren Fahrplan für den Umstieg. SWISSAID-Expertin Sonja Tschirren betont die Dringlichkeit: „Ohne den Verzicht auf fossile Energien können wir die 1.5 Grad-Thomas als gemeinsames Ziel nicht erreichen.“ Die Schweiz sieht sich nun in der Pflicht, ambitioniertere Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu implementieren.

Darüber hinaus lautete das Motto der Konferenz, innovative Finanzlösungen für den Klimaschutz zu entwickeln. Dies führte zur Gründung eines Tropenwaldfonds, der Länder für den Erhalt ihrer Wälder entschädigt. Gleichzeitig fordert das Verhandlungskonzept ein Ende der Abholzung, das jedoch in einem separaten Prozess verfolgt werden soll. Die COP30 spiegelt die Herausforderungen der globalen Klimaharmonisierung wider, denn ein Einspruch Kolumbiens steht noch aus. Die Einheit im Kampf gegen den Klimawandel scheint in Gefahr zu sein.