Der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse hat den neuen Gegenentwurf des Bundesrates zur Volksinitiative «Ja zur medizinischen Versorgungssicherheit» mit offenen Armen empfangen. Dieser Schritt ist dringend nötig! Angesichts der alarmierenden Arzneimittelengpässe, die sich zu einem strukturellen Problem entwickelt haben, erkennt der Bundesrat nun den Handlungsbedarf. Besonders Apotheker:innen stehen an vorderster Front und müssen für die Kontinuität der Therapien kämpfen.
In der neuen Strategie des Bundesrates werden mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, um die Versorgungssicherheit zu stärken. Dazu gehören das Ersetzen von Packungsbeilagen durch QR-Codes, die Nutzung internationaler Verpackungen und eine Vereinfachung der Zulassungsverfahren für bereits in der EU genehmigte Medikamente. Trotz der regulatorischen Verbesserungen gibt es jedoch Kritik: Eine umfassende Revision der Liste der Arzneimittel mit Tarif (ALT) bleibt unerwähnt und könnte für Apotheker:innen in Engpasssituationen entscheidend sein.
pharmaSuisse plant, den Gegenentwurf genau zu prüfen und entscheidet, ob die Volksinitiative weiterverfolgt wird. Die Apotheker:innen fordern dringend eine Aktualisierung der ALT, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Herausforderungen in der Praxis effektiv zu meistern!



