Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Comparis zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung lieber hohe Mieten zahlt, anstatt längere Pendelwege in Kauf zu nehmen. Nur 23 Prozent der Befragten waren bereit, beim letzten Umzug einen längeren Arbeitsweg für günstigeren Wohnraum zu akzeptieren. Damit lehnen drei Viertel der Schweizer die Pendelzeit ab. Aktuell pendeln 91 Prozent regelmäßig, wobei fast die Hälfte nicht mehr als 30 Minuten für den Arbeitsweg investieren möchte.

Die Ergebnisse verdeutlichen die starke Vorliebe für kurze Pendelzeiten: 11 Prozent sind höchstens 15 Minuten bereit zu reisen, während 38 Prozent eine Pendelzeit von 16 bis 30 Minuten akzeptieren. Bei Strecken über 30 Minuten sinkt die Akzeptanz rapide. Männer zeigen sich insgesamt flexibler, während jüngere Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren eher bereit sind, längere Distanzen für geringere Mietkosten in Kauf zu nehmen. Der Hauptanteil, 50 Prozent, nutzt das Auto als Pendelmittel, und nur 33 Prozent greifen auf öffentliche Verkehrsmittel zurück.