Die Schweizer Zucker AG vermeldet für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Gewinn von gerade einmal CHF 0.1 Millionen, was einen drastischen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Grund dafür sind die historisch tiefen Zuckerpreise, die durch ein weltweites Überangebot bedingt sind. Trotz der Erhöhung der Zuckerproduktion auf 212.000 Tonnen aus 1,6 Millionen Tonnen Rüben, wird auf eine Dividende verzichtet, da die Branche auf eine Preiserholung hofft.
Die Situation wird zusätzlich durch die geopolitischen Unruhen und hohe Produktionsvolumina in Ländern wie Brasilien und Indien belastet, die gezielt in Zucker und nicht in Ethanol investieren. Um den wachsenden Forderungen nach CO₂-Reduktion gerecht zu werden, hat die Schweizer Zucker AG neue, umweltfreundliche Technologien eingeführt, darunter einen Niedertemperaturtrockner in Frauenfeld. Für die kommende Kampagne 2026 wird zudem ein neuer, moderner und umweltfreundlicher Kalkofen in der Zuckermühle Frauenfeld in Betrieb genommen, der die Nachhaltigkeitsziele der Firma unterstützen soll.



