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Die Tierschutzorganisation Animal Equality Deutschland hat alarmierende Ergebnisse einer Datenanalyse veröffentlicht, die die Dominanz der Agrarindustrie über die Tierschutzpolitik der EU offenbart. In einem gemeinsamen Brief fordern 40 Abgeordnete des Europäischen Parlaments ein Verbot der Zwangsmast von Enten und Gänsen für die Herstellung von Foie gras. Trotz der einheitlichen Einschätzung von Experten, dass diese Praxis tierschutzwidrig ist, bleibt ein konsequentes Verbot seit Jahren aus. Die Analyse zeigt auch, dass die beiden EU-Kommissare Olivér Várhelyi und Christophe Hansen überwiegend mit Vertretern der Agrarindustrie und selten mit Tierschutzorganisationen zusammentreffen.

Die umstrittenen Vermarktungsstandards für Foie gras, die Mindestgewichte für Enten- und Gänselebern festlegen, wurden kürzlich überarbeitet, jedoch ohne Änderung der kritisierten Vorgaben. Diese Standards stützen eine Praxis, die massives Tierleid verursacht, da die Tiere gezwungen werden, über einen Zeitraum hinweg große Mengen Futter zwangsweise zu konsumieren. Obwohl ein Großteil der EU-Länder die Zwangsmast bereits verboten hat, wird die Produktion in einigen EU-Staaten nach wie vor praktiziert. Animal Equality fordert dringend ein EU-weites Verbot der Zwangsmast und einen Importstopp für Foie gras-Produkte, um die Grausamkeit gegenüber Millionen von Tieren zu beenden.

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