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In einem erschütternden Vorfall beim Pferderennen in Maienfeld wurde am Sonntag ein Pferd so schwer verletzt, dass es direkt auf der Rennbahn getötet werden musste. Der Jockey erlitt ebenfalls Verletzungen, die genaue Schwere ist jedoch noch unklar. Der Vorfall hat erneut die Debatte über den Umgang mit Tieren in sportlichen Veranstaltungen entfacht.

Nur wenige Tage später, während einer Viehschau in St. Gallen, entkamen drei junge Rinder in Panik. Statt sie zu schützen, griff die Polizei hart durch und erschoss mindestens ein Tier, während zwei Kinder verletzt wurden. Roberto A. Babst, Präsident des Wildtierschutz Schweiz, kritisiert scharf die bestehenden Praktiken: „Wenn ein Pferd getötet oder ein Rind erschossen wird, zeigt das kein Mut, sondern ein moralisches Versagen.“

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Babst fordert ein sofortiges Umdenken: Schluss mit Veranstaltungen, die Tiere Stress und Gefahr aussetzen, und die Anerkennung von Tieren als fühlende Wesen, die rechtlichen Schutz benötigen. Er appelliert an Veranstalter und Behörden, die Sicherheit für Mensch und Tier zu gewährleisten und tierfreie Alternativen zu fördern. „Tradition ist kein Freipass für Tierleid“, so seine eindringliche Botschaft.

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