In der Schweiz leiden viele Menschen unter finanziellen Hürden, die sie daran hindern, notwendige Zahnbehandlungen in Anspruch zu nehmen. Um dieses drängende Problem anzugehen, veranstalten die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO und die Winterhilfe Schweiz heute in Bern eine Tagung, die darauf abzielt, den Zugang zur Zahnmedizin für armutsgefährdete Personen zu verbessern. Dr. Jean-Philippe Haesler, Präsident der SSO, betont: „Wir sind hier, weil es in der Schweiz Menschen gibt, die aus finanziellen Gründen auf Zahnbehandlungen verzichten müssen.“
Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Schwächen im bestehenden Unterstützungsangebot zu beleuchten: Viele der Betroffenen sind oft nicht ausreichend über ihre Rechte informiert und wissen nicht, welche Hilfen ihnen zustehen. Markus Kaufmann von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) erklärt die unterschiedlichen Umsetzungen der SKOS-Richtlinien durch die Gemeinden, während Peter Suter von der VKZS klare und verständliche Prüfabläufe fordert. Ziel ist es, den betroffenen Menschen das nötige Wissen zu vermitteln und den Zugang zu dringend benötigten zahnmedizinischen Behandlungen zu erleichtern.



