MSD Merck Sharp & Dohme AG plädiert während der Trendtage Gesundheit Luzern 2026 eindringlich für eine zukunftsfähige Schweizer Gesundheitsindustrie. Dr. Gila Stump, Leiterin External Affairs und Market Access bei MSD Schweiz, betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Vision für Gesundheit und Wirtschaft in turbulenten Zeiten. Auf dem Panel zur Schweizer Gesundheitsindustrie diskutierten Experten über die drängenden Fragen rund um den Patientenzugang zu innovativen Arzneimitteln, die in der Schweiz im europäischen Vergleich immer weiter zurückfallen.
Eine alarmierende Statistik zeigt, dass die Schweiz nur halb so viele neue innovative Medikamente über die Spezialitätenliste vergütet wie Deutschland. Trotz einer Sonderlösung bleibt der Zugang zu neuen Behandlungen begrenzt, was die Versorgung der Patienten gefährdet. Dr. Stump hebt die Dringlichkeit hervor, dass der regulatorische Zulassungsprozess und die Vergütung effizienter gestaltet werden müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im Gesundheitssektor zu sichern.
Darüber hinaus betont MSD die Bedeutung der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die Fragmentierung der Systeme erschwert Verbesserungen und Ressourcen müssen effizienter genutzt werden. Mit dem nationalen Programm DigiSanté stehen wichtige Weichenstellungen an, um das Gesundheitswesen zu modernisieren und die Behandlung von Patienten langfristig zu sichern.



