In einem erschütternden Vorfall in Urnäsch kam es am Donnerstagmittag zu einem Tötungsdelikt, als in einer Privatwohnung zwei Frauen Opfer eines grausamen Angriffs wurden. Die 48-jährige Bewohnerin wurde zusammen mit ihrer Mutter, die sie besuchte, mit einem Messer tödlich verletzt. Die Identität der zweiten Frau ist mittlerweile geklärt, jedoch steht die formelle Identifikation noch aus.

Der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger Nachbar, wurde mit nicht lebensbedrohlichen Schnittverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und befindet sich nun in Haft. Während die Gründe für seinen Besuch in der Wohnung der Opfer Teil der laufenden Ermittlungen sind, war der Mann der Polizei bisher vor allem wegen geringfügiger Delikte bekannt. Glücklicherweise konnte das siebenjährige Kind, das während des Vorfalls anwesend war, das Krankenhaus bereits verlassen und befindet sich nun in einem sicheren Umfeld, das für seine Betreuung sorgt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen, die intensiv fortgesetzt werden.