Franz Manser, liebevoll „Baazli“ genannt, wurde am vergangenen Freitag von der Stiftung Pro Innerrhoden mit dem begehrten Kulturpreis ausgezeichnet, eine Ehrung für sein jahrzehntelanges, beeindruckendes Engagement in der Appenzeller Musikszene. Rund 200 Gäste feierten diese bedeutende Auszeichnung und erlebten einen lebhaften musikalischen Auftakt, dargeboten von den Setteretal-Bueben, in denen zwei seiner Söhne mitwirken.

In seiner Laudatio lobte Stiftungsratspräsident Stefan Sutter die außergewöhnliche Spielfreude und das kompositorische Talent Mansers, der die Appenzeller Musik über Generationen hinweg maßgeblich geprägt und weiterentwickelt hat. Barbara Betschart, langjährige Weggefährtin und Leiterin des Roothuus Gonten, bezeichnete ihn als den „Grandseigneur der Appenzeller Musik“. Nach rührenden Worten und einer emotionalen Rückschau auf seinen Werdegang übergab Sutter die Urkunde an den sichtlich bewegten Preisträger. Als krönenden Abschluss der Feier präsentierte Manser gemeinsam mit seinen Musikerkollegen zwei Eigenkompositionen. Bei einem anschließenden Apéro stießen die Gäste auf ihren gefeierten Künstler an – ein Abend, der in Erinnerung bleiben wird!

Franz Manser nimmt die Urkunde von Stiftungsratspräsident Stefan Sutter entgegen (Bild: koller.team)