Die Ergebnisse der eidgenössischen Abstimmung vom 8. März 2026 im Bezirk Appenzell müssen aufgrund eines blamablen Eintragungsfehlers korrigiert werden! Der Fehler geschah bei der manuellen Übertragung der Stimmen für den direkten Gegenentwurf zur Initiative «Bargeld ist Freiheit». Trotz des Vier-Augen-Prinzips wurde die Zahl der Ja-Stimmen falsch aufgezeichnet – statt 1’553 stimmen nun 1’563 Ja-Stimmen!

Der Kanton meldete diese falschen Zahlen an den Bund, aber der Fehler wurde am Montag aufgedeckt. Glücklicherweise ändert sich am Abstimmungsergebnis nichts – der direkte Gegenentwurf wurde klar angenommen, mit 556 Nein-Stimmen und 63 ungültigen Eingaben. Um ähnliche Pannen in Zukunft zu vermeiden, plant die Standeskommission, ein elektronisches Abstimmungsinstrument zu entwickeln, das Fehlerquellen minimieren soll. Bis zu den Nationalratswahlen 2027 soll dieses System implementiert sein.