Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) hat in Fischingen ein brisantes Positionspapier verabschiedet und fordert eine drastische Erweiterung der Verkehrsplanung des Bundes. Inmitten steigender Erwartungen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur bis 2045, hinterlässt die ORK keine Zweifel: Es braucht dringend abgestimmte regionale Strategien! Die wichtigsten Verkehrsachsen, wie Zürich-Ostschweiz, stehen im Fokus, während die zentralen Strassenbauprojekte für die kommenden Jahre rasch realisiert werden müssen.
Der neue Präsident der ORK, Markus Heer aus Glarus, wurde während der Plenarkonferenz gewählt und übernimmt das Ruder von Patrick Strasser. Die ORK betont, dass die Grundversorgung in der Ostschweiz und die Engpassbeseitigung bei Nationalstrassen höchste Priorität haben. Die Kantone fordern außerdem klare Fahrplanperspektiven und eine grenzüberschreitende Anbindung, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein klarer Aufruf an den Bundesrat, jetzt zu handeln und die Waage in der Verkehrspolitik zu halten!
Nach der Plenarkonferenz unterzeichneten die Regierungspräsidentin sowie die Regie-rungspräsidenten das Positionspapier.Von links: Patrick Strasser übergab das Präsidium an Markus Heer. Zur Plenarkonferenz eingeladen hatte der Kanton Thurgau mit dem Regierungspräsidenten Dominik Diezi.