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In Appenzell I.Rh. haben 91 Landwirtschaftsbetriebe seit August 2025 ihre Milch auf PFAS getestet, und die Ergebnisse sind ermutigend: Der Großteil der Proben zeigt entweder keinen oder nur sehr geringe Konzentrationen des schädlichen PFOS. Trotz dieser positiven Nachricht hat sich herausgestellt, dass 22 Betriebe erhöhte PFOS-Werte über 0,02 Mikrogramm pro Liter aufweisen. Diese Betriebe werden nun vom Kanton aufgefordert, die Ursachen der Verunreinigungen genauer zu untersuchen, einschließlich Analysen von Futter, Tränkewasser und Böden.

Um Unterstützung für die betroffenen Landwirte zu gewährleisten, hat die Standeskommission für 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von 145.000 Franken bereitgestellt, die aus einem neuen Fonds zur finanziellen Unterstützung der Landwirtschaft stammen. Die Mittel sollen zur Förderung verschärfter Tests und zur Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung der PFAS-Werte in Lebensmitteln eingesetzt werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass es derzeit keine verbindlichen gesetzlichen Höchstwerte für PFAS in der Schweiz gibt, auch wenn die EU an solchen Grenzwerten arbeitet.

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