Der Zweitwohnungsanteil im Kanton Appenzell I.Rh. bleibt stabil und liegt in allen Bezirken unter dem gesetzlichen Limit von 20 Prozent – trotz einem leichten Anstieg in den letzten drei Jahren. Aktuelle Daten zeigen, dass der Anteil im gesamten Kanton bei 11.5% liegt. Die Rezession ist besonders im Bezirk Schlatt-Haslen spürbar, wo der Anteil um 2.6% gestiegen ist. Gonten führt mit 15.2%, doch auch dort bleibt man unter der kritischen Schwelle.

Die kantonale Verwaltung überwacht die Entwicklung der Zweitwohnungen, die durch die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» von 2012 geregelt ist. Ab einem Anteil von 20 Prozent gelten strenge Bauvorschriften, die ein weiteres Wachstum von Zweitwohnungen stoppen sollen. Die neuesten Zahlen, die gemäß der Einführungsverordnung zum Zweitwohnungsgesetz aus dem Jahr 2016 veröffentlicht wurden, zeigen, dass das Thema weiterhin von brennender Aktualität ist.