Bei der Überprüfung von 73 Cliquenkellern wurden umfassende Anpassungen festgestellt. In über 90 Prozent der Fälle konnten tragfähige Lösungen erarbeitet werden, um die Keller weiterhin betreiben zu können. Der größte Handlungsbedarf besteht bei der Fluchtwegsituation, gefolgt von Dekorationsfragen und organisatorischen Lücken in rund 15 weiteren Kellern. Den Betreibern wurde eine schriftliche Zusammenfassung der erforderlichen Anpassungen sowie eine Frist zur Umsetzung bereitgestellt.
Für 18 Keller sind noch vertiefende Klärungen nötig, doch auch hier zeichnet sich eine kooperative Lösung zusammen mit der Feuerpolizei ab. Zudem wurden stichprobenweise Kontrollen während der Fasnacht angekündigt. Der Fokus liegt auf der Unterstützung der Betriebe bei der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.
Die Suche nach geeigneten Ersatzstandorten für die Jungen Garden während der Fasnacht 2026 ist abgeschlossen. Die meisten Cliquen konnten sich selbst organisieren, und Lösungen für Unterbringung und Verpflegung wurden in kantonalen Gebäuden sowie Universitätsliegenschaften gefunden. Die Begehungen sind weitgehend abgeschlossen, sodass sicherer Betrieb für die Fasnacht 2026 gewährleistet werden kann.