Ein neuer Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) über die Kantonspolizei Basel-Stadt wirft schwerwiegende Fragen auf und führt zu personellen Konsequenzen: Der Polizei-Kommandant sowie weitere Führungskräfte wurden nach dem skandalösen „Bericht Schefer“ abgesetzt. Die GPK nennt 44 Feststellungen und empfiehlt 24 Maßnahmen, um die besorgniserregenden Missstände zu beheben. Kritisch wird die Zerstörung von Gesprächsprotokollen der Mitarbeiter angesprochen. Obwohl kein arbeitsrechtliches Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte, bleibt die Reaktion der Regierung auf den Personalnotstand unzureichend. Die GPK fordert dringende Verbesserungen bei Einstiegsgehältern und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, während konkrete Schritte gegen Sexismus und Rassismus gefordert werden.
Zudem gibt es Neuerungen für die St. Jakobshalle: Der Werbeturm musste Veloparkplätzen weichen, und ein neues Konzept für Werbeflächen wurde entwickelt, das nicht nur die St. Jakobshalle, sondern auch benachbarte Veranstaltungen einbezieht. Ein geplanter Betrag von über 2,2 Millionen Franken wurde von der Wirtschafts- und Abgabekommission genehmigt, um die Werbeflächen und die Personenführung zu optimieren. Gleichzeitig unterstützt der Kanton finanziell die Berufswahlmesse des Gewerbeverbands, trotz anfänglicher Budgetkritiken.