In einer bemerkenswerten Studie zum kontrollierten Cannabisverkauf im Kanton Basel-Stadt zeigen die Ergebnisse der letzten drei Jahre ermutigende Fortschritte. Der problematische Konsum von Cannabis hat sich signifikant reduziert, während Nutzer von Joints mit Tabak weniger wurden. Obwohl die monatliche Bezugsmenge stabil blieb, hat die Einführung risikoärmerer Produkte wie Cannabisöl, Vapes und Spray im Herbst 2025 das Interesse gesteigert und macht mittlerweile 18 Prozent der Konsumrate aus.
Positiver Nebeneffekt: Die psychische Gesundheit der Teilnehmer hat sich ebenfalls verbessert. Depressive, angstbezogene und psychoseähnliche Symptome sind zurückgegangen, während der Konsum von Alkohol und anderen Drogen abnahm. Die Studie zielt darauf ab, durch Entstigmatisierung und den Zugang zu sicheren, deklarieren Produkten einen kontrollierten Konsum zu fördern. Regine Steinauer, Leiterin der Abteilung Sucht, spricht von einem klaren Bedarf für eine gesetzlich verankerte Cannabisregulierung über die Pilotstudie hinaus. Die Studie wird bis Januar 2027 fortgeführt, und der finale Bericht wird im selben Jahr erwartet, um fundierte Erkenntnisse für die zukünftige Cannabispolitik in der Schweiz zu liefern.



