Gemäß der Kantonsverfassung soll der Ausstoß von Treibhausgasemissionen im Kanton Basel-Stadt bis 2037 auf „Netto Null“ sinken. Der Wärmeverbund Riehen plant daher einen bedeutenden Ausbau seines Fernwärmenetzes, um mehr Grundstücke mit geothermischer Wärme zu versorgen. Für dieses ehrgeizige Vorhaben ist ein Darlehen von jeweils 7,6 Millionen Franken nötig, aufgebracht von Kanton und Gemeinde. Der Ausbau wird helfen, jährlich etwa 6.875 Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt unterstützt diese Initiative, die auf einer bereits 2018 eingereichten Motion basiert, die darauf abzielt, den Ausbau von Wärmenetzen zu fördern. Ein separater Antrag zum Ausbau der leitungsgebundenen Wärmeversorgung wird aktuell parallel an den Grossen Rat übermittelt. Mit einem geplanten Netz von 5,5 km und der Anbindung von 620 Liegenschaften wird der Wärmeverbund Riehen AG zu einer entscheidenden Komponente im Kampf gegen den Klimawandel.