Der Automarkt in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein hat ein desaströses erstes Quartal hinter sich. In den ersten drei Monaten wurden nur 52.690 Neufahrzeuge verkauft, ein Rückgang von 7,9 Prozent im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahr. Besonders alarmierend ist der März, der mit lediglich 21.690 Neuwagen den tiefsten Stand seit fünf Jahren erreicht hat. Grund für die Stagnation ist die Unsicherheit bezüglich der neuen CO2-Verordnung des Bundesrates, die drohende Überregulierung lässt viele Marktakteure zögern.
Die Automobilbranche fordert dringend eine Deregulierung, um einen massiven Arbeitsplatzabbau zu vermeiden. auto-schweiz-Präsident Peter Grünenfelder kritisierte die Politik scharf und forderte, den „10-Punkte-Plan für die E-Mobilität“ umzusetzen, um die Schweizer Autoindustrie aus der Krise zu befreien. Weitere Unsicherheit entsteht durch die mögliche rückwirkende Inkraftsetzung der CO2-Verordnung, die nicht bekannt ist und die Marktaktivität stark einschränkt. auto-schweiz-Direktor Thomas Rücker sieht hier massive rechtliche Probleme und ruft zur Klarheit und Planungssicherheit auf.