Die Kantonspolizei Bern hat heute die kriminalstatistischen Zahlen für 2025 veröffentlicht und die Ergebnisse zeigen gemischte Entwicklungen. Während die Mehrheit der Vermögensdelikte wie Taschen- und Trickdiebstähle zurückgegangen sind, gibt es einen besorgniserregenden Anstieg bei Einbruchdiebstählen. Insbesondere im Wohnbereich müssen sich die Bürger vor den Eindringlingen in Acht nehmen. Der Chef der Kriminalpolizei, Martin Schindler, bestätigte, dass trotz eines allgemeinen Rückgangs im Verbrechen, die Bekämpfung der Einbrüche weiterhin ein Schwerpunkt bleiben wird.
Im Bereich digitaler Kriminalität stagnierten die Zahlen, jedoch steigen die Komplexität und die Anzahl der Fälle, insbesondere im Cyber-Bereich. Gleichzeitig warnte Schindler vor einem Anstieg minder schwerer Gewalt, insbesondere unter Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren, wo vor allem Schläge und Tritte als Hauptdelikte verzeichnet wurden. Erfreulicherweise sank die Zahl der schweren Gewaltdelikte, während sexuelle Straftaten, einschließlich Vergewaltigung, zugenommen haben – eine Entwicklung, die teilweise auf die neue Sexualstrafrechtsreform zurückzuführen ist. Insgesamt bleibt die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Jugendgewalt eine wichtige Priorität für die Polizei im Kanton Bern.



