Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der Städtekonferenz Mobilität zeigt: Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit der Verkehrssituation in Schweizer Städten zufrieden, fordert aber gleichzeitig mehr Platz für Fussgänger, Radfahrer und öffentlichen Verkehr. Insbesondere Anwohner von Tempo-20- und Tempo-30-Zonen zeigen sich zufriedener als jene von Schnellstrassen. Insgesamt schätzen 63 % der Befragten das bestehende Verkehrssystem als positiv, jedoch gibt es Kritik an überlasteten Verkehrswegen, insbesondere während der Stosszeiten.
Esther Keller, Regierungsrätin von Basel-Stadt und Präsidentin der Städtekonferenz Mobilität, betont, dass die Städte auf einem guten Weg sind. Sie kündigt an, die Städte weiter in Lebensräume zu verwandeln, indem mehr Grünflächen und bessere Bedingungen für den Rad- und Fussverkehr geschaffen werden. Gleichzeitig warnt sie vor möglichen Einschränkungen durch die Motion Schilliger, die eine Reduktion der Handlungsspielräume der Städte bei der Verkehrsplanung gefährden könnte.