In der Schweiz wird ein ernstes Problem mit hochpotenten synthetischen Opioiden wie Fentanyl und Nitazenen erwartet. Diese Substanzen sind bis zu 500-mal stärker als Heroin und haben bereits den Schwarzmarkt in mehreren europäischen Ländern infiltriert, darunter das Vereinigte Königreich und Deutschland. Angesichts dieser alarmierenden Situation hat die Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg drei Maßnahmen in Kraft gesetzt, um die drohenden Gefahren einzudämmen.

Erstens wird ein Substanz-Monitoring eingeführt, das auf den im Konsumraum der Stiftung Le Tremplin konsumierten Substanzen basiert. Zudem werden Mediziner, Apotheker und Suchtfachleute mit speziellen Schulungen für die Opioid-Agonisten-Therapie (OAT) sensibilisiert – die nächste wird bereits am 13. November 2025 stattfinden. Schließlich hat die GSD der Stiftung Le Tremplin die Verwendung eines Naloxon-Nasensprays (Nyxoid®) genehmigt, das die Wirkungen von Opioiden aufhebt. Die Mitarbeitenden wurden kürzlich geschult und sind nun in der Lage, dieses lebensrettende Mittel bei Verdacht auf eine Opioid-Überdosierung anzuwenden. Jedes Mal, wenn Naloxon angewendet wird, wird das zuständige Kantonsarztamt informiert, um eine lückenlose Nachverfolgung zu gewährleisten.

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