Der Staatsrat von Freiburg hat einen Vorschlag vorgestellt, der die Krankenversicherungsprämien für Haushalte entlasten soll. Angesichts der hohen finanziellen Belastung, die die Prämien darstellen, sieht dieser Gegenvorschlag eine maximale Prämienbelastung von 10,5 % des Haushaltsbudgets vor – eine Verbesserung gegenüber dem Bundesgesetz, das zusätzliche Kosten von 147 Millionen Franken bis 2028 erwarten lässt. Mit dem neuen Modell könnten bis zu 116.000 Personen Anspruch auf eine Prämienverbilligung haben, 21.000 mehr als zuvor.
Die Vernehmlassung für den verbesserten Vorschlag läuft bis zum 18. Juni 2026. Der Grosse Rat plant, im Herbst darüber zu beraten, während die Abstimmung voraussichtlich im Frühjahr 2027 stattfinden wird. Bei Inkrafttreten im Jahr 2028 könnte der Staatsrat zusätzliche Mehrausgaben in Höhe von schätzungsweise 8 Millionen Franken tragen, um die Unterstützung für die Bürger zu gewährleisten. Der Vorschlag verspricht, die Prämienverteilung gerechter zu gestalten, indem er auf die jährlichen Entwicklungen der mittleren Prämie abzielt und somit eine breitere Unterstützung für andere Haushalte bietet.



