Jean-Claude Simonet, eine prägende Figur der sozialpolitischen Landschaft des Kantons Freiburg, verabschiedet sich nach 24 Jahren im Dienst. Seit Oktober 2016 leitete er das Kantonale Sozialamt (KSA) und hinterlässt ein bedeutendes Erbe in der sozialen und Familienpolitik. Durch seinen Pragmatismus und sein tiefes Verständnis für soziale Herausforderungen hat er maßgeblich zur Überarbeitung des Sozialhilfegesetzes beigetragen, das Anfang 2026 in Kraft tritt. Simonet setzte sich besonders für die Bekämpfung von Armut und die Unterstützung benachteiligter Familien ein, was auch die Einführung von Ergänzungsleistungen für sozial schwache Familien umfasste.
Zudem war er in der Flüchtlings- und Integrationskrise äußerst aktiv. Unter seiner Führung wurden bedeutende Schritte in der Gesundheitsversorgung, beruflichen Integration und Bildung für Asylsuchende unternommen, darunter die Entwicklung eines Bildungsprogramms für Jugendliche und die Eröffnung mehrerer Küchen zur Berufsausbildung. Simonets Engagement erstreckte sich auch auf die Koordination der Opferhilfe in der Westschweiz und den interkantonalen Austausch in sozialen Belangen. Die DSAS dankt ihm herzlich für sein außergewöhnliches Engagement und wünscht ihm einen erfüllten Ruhestand.



