Bauschadstoffe im Visier! Ein neuer Reglementsentwurf hat das Potenzial, einen echten Wandel im Umgang mit gefährlichen Stoffen in Gebäuden herbeizuführen. Asbest, PCB, PAK, Schwermetalle und Radon – all diese unsichtbaren Bedrohungen könnten die Gesundheit Mensch und Umwelt gefährden. Besonders alarmierend: Radon, ein stiller Killer, ist in der Schweiz verantwortlich für 200 bis 300 Todesfälle jährlich und damit die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs nach dem Rauchen.
Die Behörden gehen jetzt entschieden gegen diese Gefahr vor. Der Entwurf sieht eine klare Zuständigkeitsregelung für staatliche Dienststellen, Oberämter und Gemeinden vor. Zudem wird eine Koordinierungsstelle eingerichtet, bei der das Amt für Umwelt als zentrale Anlaufstelle fungiert. Die Bürger erhalten künftig Unterstützung bei Informationsanfragen, Analysen und Diagnosen, bevor Bauarbeiten beginnen. Eine öffentliche Vernehmlassung startet am 2. April und dauert bis zum 6. Mai 2026 – nun ist die Zeit für alle Beteiligten, sich zu äußern und die eigene Sicherheit zu stärken!