Im Jahr 2025 zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Kantons Freiburg eine alarmierende Zunahme der Kriminalität. Straftaten gegen das Strafgesetzbuch stiegen um 3% auf insgesamt 16.174 Fälle, während die Aufklärungsrate mit 45,4% bemerkenswert bleibt. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der schweren Gewalttaten um 46% sowie der Vergewaltigungen, deren Meldungen um 64% zunahmen. Dies geschieht trotz eines scheinbaren Rückgangs bei den allgemeinen Gewaltkriminalitäten um 14%. Tragische Vorfälle häuslicher Gewalt haben die Behörden alarmiert, woraufhin neue Schutzmaßnahmen wie spezielle Gesetze und elektronische Überwachungsgeräte in Planung sind.
Parallel dazu erlebt die Polizei einen massiven Anstieg an Einsatzanfragen, was die Notrufzahlen um 6% erhöht hat. Während Einbruchdiebstähle um 3% zugenommen haben, sind PKW-Diebstähle gar um 22% gestiegen. Cyberkriminalität bleibt ein wachsendes Problem mit einem Anstieg von 7%, und fast 200.000 Franken aus Kryptowährungsbetrug konnten sichergestellt werden. Der Druck auf die Polizei ist enorm, da auch die Einsätze für Personen in sozialer Not um 22% gewachsen sind und die Anzahl der vermissten Personen drastisch um 56% angestiegen ist.



