Zecken sind überall – von ländlichen Gebieten bis in städtische Grünanlagen! In der Schweiz, ausgenommen dem Tessin, gilt mittlerweile nahezu das gesamte Land als Risikogebiet. Das bedeutet, dass jeder, der gerne im Freien ist, sei es beim Arbeiten oder in der Freizeit, aufpassen muss! Zu den besten Präventionsmaßnahmen zählen: Tragen von heller, gut schützender Kleidung, Abdeckung der Socken und die Verwendung von speziellen Zeckenmitteln. Kinder sind besonders gefährdet, da die kleinen Blutsauger am Boden leben. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kleinen auf markierten Wegen bleiben und eine Kopfbedeckung tragen.

Wer dennoch einer Zecke begegnet, hat einen kleinen Zeitrahmen von 48 Stunden, um sie zu entfernen – danach steigt das Risiko schwerer Krankheiten wie Borreliose und FSME! Die richtige Entfernung ist entscheidend; je schneller, desto besser! Die Symptome von Borreliose sind insidios und können direkt nach dem Biss in Form von Hautrötungen auftreten, die sich ausbreiten. FSME kann gravierend verlaufen und führt in seltenen Fällen zu neurologischen Beschwerden oder gar zum Tod! Zum Glück gibt es für FSME eine Impfung, die ab dem 3. Lebensjahr erhältlich ist und alle zehn Jahre aufgefrischt werden muss. Informieren Sie sich und schützen Sie sich und Ihre Familie, denn Zecken können gefährlich sein!