Der rasante Wandel im Tabak- und Nikotinmarkt sorgt für Alarmstimmung: Junge Menschen sind zunehmend gefährdet, eine Nikotinabhängigkeit zu entwickeln. Zwar zeigt der traditionelle Tabakkonsum einen leichten Rückgang, doch dieser positive Trend wird durch den Anstieg von E-Zigaretten, Snus und anderen Alternativen mehr als wettgemacht.
Um dem entgegenzuwirken, hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter der Leitung der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) strenge neue Bestimmungen ausgearbeitet. Der Verkauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten an Minderjährige ist seit 2021 wie ein eisernes Gesetz verboten, und durch Testkäufe sollen die Altersgrenzen rigoros kontrolliert werden. Zudem wird Werbung für diese Produkte auf öffentlichen Plätzen und bei kulturellen Veranstaltungen gänzlich untersagt. Ein weiterer Schlag gegen Einweg-Vapes sorgt dafür, dass diese umweltschädlichen Produkte künftig nicht mehr verkauft oder hergestellt werden dürfen. Der Gesetzesentwurf wird nun bis zum 12. Juni 2026 zur Diskussion gestellt.



