Der Windmessmast in Billens-Hennens, der seit Februar 2025 aufgestellt war, wurde am 4. März 2026 abgebaut. Für ein Jahr hatte er Daten gesammelt, die nun wieder der Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Der große Rat hatte den Staatsrat im März 2024 mit der Messkampagne an sieben Windenergiestandorten beauftragt, um das Potenzial der Windenergie zu erkunden. Die Ergebnisse wurden täglich unter www.freiburg-wind.ch veröffentlicht und beinhalten eine umfassende Analyse der Meteotest AG, die die langfristige Eignung des Standortes bestätigt.
Dem Bericht zufolge ermittelte der Mast durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 5,21 m/s in 100 Metern Höhe und 5,82 m/s in 150 Metern Höhe. Es wird geschätzt, dass eine Windkraftanlage vom Typ Enercon E-138 bei 100 Metern Nabenhöhe jährlich bis zu 8’092’000 kWh produzieren könnte – mehr als doppelt so viel wie der gesamte Stromverbrauch der Haushalte in Billens-Hennens. Zudem zeigt die Analyse eine interessante Komplementarität zur Solarstromerzeugung: Während die Solarproduktion nachts und in den kälteren Monaten oft gering ist, könnte die Windkraft in denselben Perioden einen bedeutenden Beitrag leisten. Ab Mai 2026 soll ein neuer Windmessmast auf dem Gebiet «Collines de la Sonnaz» aufgestellt werden.



