Vom 14. bis 21. März 2026 wird der Staat Freiburg seine jährliche Woche gegen Rassismus durchführen, die 2012 ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto „Rassismus und Körper“ beleuchtet die Aktionswoche die anhaltenden Vorurteile und Diskriminierungen, die rassifizierte Personen aufgrund ihrer äußeren Erscheinung erfahren. Diese Woche soll den Austausch und die Mobilisierung fördern, um die gesellschaftlichen Mechanismen von Rassismus sichtbar zu machen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Rund dreißig kostenlose und vielfältige Veranstaltungen sind geplant – von Vorträgen über Kreativ-Workshops bis hin zu Filmvorführungen und Dialogräumen. Die Initiative wird von etwa zwanzig zivilgesellschaftlichen und institutionellen Partnern unterstützt, die aktiv zur Programmgestaltung beitragen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Körpernormen zu hinterfragen und die Teilhabe aller Bürger zu fördern, unabhängig von ihrer Identität oder Herkunft.