Die Glarner Kantonspolizei hat ihre interne Untersuchung zu den Geschwindigkeitsmessungen auf der Kerenzerbergstrasse im Frühling 2021 abgeschlossen. Bei den Kontrollen an den Osterfeiertagen und zu Pfingsten, wo temporär ein Tempolimit von 50 km/h galt, wurden etwa 600 Fahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen verwarnt. Der Bericht der Polizei stellt fest, dass zwar keine strafrechtlichen Verstöße, aber handwerkliche und organisatorische Fehler festgestellt wurden.
Das Glarner Obergericht hatte zuvor mehrere Betroffene freigesprochen oder deren Strafen gemildert, während das Bundesgericht diese Urteile aufhob und zur Neubeurteilung zurückwies. In der aktuellen Untersuchung wurden Mängel in der Dokumentation der Geschwindigkeitskontrollen aufgedeckt, doch der Verdacht von Manipulation konnte entkräftet werden. Es wurden umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Abläufe und Schulungen für die Beamten angeordnet, um zukünftige Fehler zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.



