Der Regierungsrat hat am 31. März 2026 dringende Sicherheitsmaßnahmen für das Glarner Kantonsgefängnis beschlossen. Angesichts gravierender Mängel wird nun die Brandmeldeanlage aufgerüstet und zwei neue Zellentüren installiert, um das Gefängnis sicherer zu machen. Aktuelle Gutachten belegen, dass der bestehende Zustand nicht mehr den rechtlichen Standards entspricht. Diese Schritte sind notwendig, um den Schutz von Inhaftierten und Personal zu gewährleisten, bis eine langfristige Lösung bis 2030 umgesetzt wird.

Die alten Brandmelder in den Zellen reagieren nicht zuverlässig und können manipuliert werden. Für etwa 28.000 Franken werden nun moderne, sabotagesichere Geräte installiert, die sofort Alarm schlagen. Zudem sind die aktuellen Zellen mit unzureichenden Türen ausgestattet, die gefährliche Situationen begünstigt haben. Mit einem Budget von 62.000 Franken werden sicherheitskonforme Zellentüren beschafft, die eine visuelle Kontrolle vor dem Öffnen ermöglichen und das Personal schützen. Ab 2027 könnte zudem ein Präsenzdienst in der Nacht eingerichtet werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

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