Im Sommer 2025 hat das Amt für Lebensmittelkontrolle und Tiergesundheit Hackfleisch in Glarner und Bündner Metzgereien auf Herz und Nieren geprüft. Von 21 entnommenen Proben wiesen sechs eine übermäßige Keimzahl auf, jedoch keine gesundheitsgefährdenden Keime. Bei den Tests zeigte sich, dass die Hygienevorschriften in insgesamt elf von 15 vorverpackten Proben nicht korrekt eingehalten wurden, wobei häufig essentielle Informationen wie Fettgehalt fehlten.

Insbesondere bei gefrorenem Hackfleisch mangelte es oft an Hinweisen wie dem Einfrierdatum oder der wichtigen Notiz, dass Produkte nach dem Auftauen nicht wieder eingefroren werden dürfen. Die betroffenen Metzgereien erhielten Anweisungen, die festgestellten Mängel umgehend zu beheben. In Glarus wurden in drei Testmetzgereien geringfügige Mängel festgestellt, während eine Probe ohne Beanstandung blieb.