Der Kanton Graubünden zieht eine durchweg positive Bilanz der Verkehrslösung während der 25. Olympischen Winterspiele in Milano Cortina 2026. Dank gezielter Maßnahmen zur Verkehrslenkung nutzten beeindruckende 85% der Reisenden den öffentlichen Verkehr für ihre Anfahrt zu den Austragungsorten Livigno und Bormio. Insgesamt wurden rund 41.000 Personen mit Shuttle-Bussen befördert, was die Bedeutung des umweltfreundlichen Transports unterstreicht.
Zwar lag die Besucherzahl hinter den Prognosen der Veranstalter zurück—nur 70% der erwarteten Frequenzen wurden erreicht—doch der hohe Anteil internationaler Gäste in den Transportmitteln zeigt das globale Interesse an den Spielen. Die Park-and-Ride-Anlagen wurden nur sporadisch genutzt, was darauf hindeutet, dass die Verkehrslenkung effektiv funktionierte. Während der gesamten Spiele reportierte der Kanton keine Überlastungen auf den Zufahrtsstraßen, und auch Wetterbedingungen konnten dank vorbereiteter Räumdienste erfolgreich gemeistert werden. Insgesamt haben die umfassenden Vorbereitungen und die Zusammenarbeit verschiedener Partner zu einem reibungslosen Verkehrsfluss beigetragen.